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Was Museen zahlen

Von den 180 aktuell gelisteten Stellen nennen 22 % ein Gehalt oder eine Entgeltgruppe. Der Rest schweigt – und dieses Schweigen ist der eigentliche Befund. Stand 7. September 2026.

Wie viel verdient man im Museum?

Median der Euro-Ausschreibungen: 82.224 / Jahr (36 Angaben, aufs Jahr gerechnet)

Monatsbeträge ×12, ohne Jahressonderzahlung – die Umrechnung unterschätzt den öffentlichen Dienst also leicht. Maßgeblich ist immer die ausgeschriebene Zahl.

Was E13 TV-L bedeutet – und warum es hier steht

Die meisten deutschen Museumsausschreibungen nennen keinen Betrag, sondern eine Entgeltgruppe: E13 TV-L, EG 11 TVöD. Das ist ein genanntes Gehalt – jede Gruppe hat veröffentlichte Monatsbeträge in Erfahrungsstufen. CuratorSearch rechnet die Spanne von der ersten bis zur höchsten Stufe in Euro um, damit sie neben explizit genannten Gehältern steht und sich mit Ausschreibungen aus London oder New York vergleichen lässt. Ausschreibungen, die nur „bis zu“ einer Gruppe versprechen oder mehrere nennen, werden nicht geraten, sondern ausgelassen. Wer „in Anlehnung an“ einen Tarif zahlt, ist gekennzeichnet.

Jede Euro-Angabe im Archiv (36)

Darf ich die Daten verwenden?

Ja – frei, für jeden Zweck, unter CC BY 4.0, mit Quellenangabe: „CuratorSearch Curatorial Pay Archive, curatorsearch.com/salaries“ mit Datum, oder per DOI 10.5281/zenodo.22544232. Das gesamte Archiv (139 Beobachtungen, alle Währungen) als CSV oder JSON. Nie umgerechnet, nie geschätzt.

Die vollständige Auswertung über alle Währungen, mit Methodik: curatorsearch.com/salaries (englisch).

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